Beschreibung:

Die Verabreichung von Botulinumtoxin in der Ästhetik hat schon eine zwanzigjährige Geschichte. Zunächst wurde das Toxin zur Korrektur eines einzelnen anatomischen Bereichs verwendet, wie z. B. Stirnfalten, Zornesfalten sowie Krähenfüße. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt konzentrieren wir uns nicht darauf das Präparat in einen bestimmten Muskel zu verabreichen, vielmehr erstellen wir einen Plan der das gesamte Gesicht umfasst, um einen optimalen Effekt zu erreichen.

Gegenanzeigen für die Verwendung von Botulinumtoxin:

Krankheitsverläufe mit Muskelschwächung (z. B. Myasthenia gravis) oder Erkrankungen der Motorneuronen,
Überempfindlichkeit gegen einen Bestandteil des Präparates,
Schwangerschaft und Stillzeit,
Entzündungen im Umfeld der Injektionsstelle,
Gerinnungsstörungen.

Sieben Tage vor dem Eingriff, empfehlen wir, Medikamente die sich auf die Blutgerinnung auswirken (Salicylsäue, Vit. E, NSAR) abzusetzen.
Die Dosierung ,des Toxins, ist sehr individuell und hängt vom Geschlecht, der anatomischen Umgebung, der Hautdicke, sowie der Muskelmasse ab. Das Präparat wird intramuskulär verabreicht, oder im Bereich unter den Augen, wie an den Lippen, subkutan.

Einsatz von Botulinumtoxin:

Falten zwischen den Augenbrauen (Zornesfalten),
horizontale Stirnfalten (Sorgenfalten),
seitliche Augenfalten (Krähenfüße),
Nasen Lippenfalten (symmetrische Falten vom Nasenansatz zu den Lippen, beidseitig),
Rötungen der Nase,
Lippenfältchen (Raucher),
Wagen-Kinn-Falten (Lachfalten),
Beseitigung eines Orangenhauteffekts (Kinn),
Halsfalten ( Altershals),
Beseitigung eines sichtbaren Hautmuskels (Platysma).

Botulinumtoxin ist ein leichter sicherer und wirksamer Stoff, wenn er entsprechend den Empfehlungen des Produzenten angewendet wird, was die Dosis und die Art der Anwendung, angeht. Der gute kosmetische Effekt ist leider nicht dauerhaft und der Eingriff muss etwa alle 6-12 wiederholt werden.
Letztlich hängt der Effekt stark von der Erfahrung des durchführenden Arztes ab.