Ziel des Eingriffs :

Straffung des weichen Gewebes im Gesicht, um Falten und überschüssige Haut zu entfernen, welche durch den Alterungsprozess entstehen. Häufig wird dieser Eingriff zusammen mit einer Fettabsaugung, des Gewebes unter dem Kinn und einer Fetttransplantation (z.B. Wangen) durchgeführt.

Wann ist der Eingriff empfohlen? :

Erschlaffte und faltige Haut, an Gesicht und Hals, die dem Gesicht eine müde Erscheinung verleiht.

Operations-technik:

Der Eingriff wird unter lokaler Betäubung, der NLA-Art, oder Vollnarkose ausgeführt. Es wird überschüssige Haut samt den unterliegenden Strukturen (Faszien und Muskeln) entfernt. Die nötigen Schnitten werden in der Region vor und hinter dem Ohr vorgenommen, sowie in dem Bereich behaarter Haut, damit die Narben fast vollkommen unsichtbar wirken. Die Haut von Hals und Gesicht wird von den unterliegenden Strukturen abgetrennt und eine Plastik von Faszien und Muskeln wird durchgeführt, dabei wird die Haut an den neuen Stellen befestigt. Überschüssige Haut wird entfernt und die Wunde wird, in Schichten, mit einem Verband versehen. Drainagen werden gelegt, welche am nächsten Tag entfernt werden. Die Nähte werden nach 10 Tagen gezogen.

Nachbehandlung:

Ein Druckverband wird angelegt, der nach 4-6 Tagen abgenommen wird. Dieser dient dazu Komplikationen entgegenzuwirken (Blutungen und Blutergüsse), sowie zur Festigung der neuen Konturen von Gesicht und Hals. Die ersten Nähte werden nach einigen Tagen entfernt, die restlichen nach 7-10 Tagen.

Mögliche Komplikationen:

Verlängerte Heilungsdauer, Infektionen, Blutungen. Mäßiger Schmerz, der mit Schmerzmitteln behandelt werden kann. Schwellungen und Blutergüsse halten etwa eine Woche an

Aufenthaltszeit im Krankenhaus:

2 Tage

Erholungszeit :

Erst nach 3 Wochen kann man das chirurgische Ergebnis beurteilen. Nach etwa 10-14 Tagen kann allen Tätigkeiten, wie gewohnt, nachgegangen werden. Das Haarewaschen ist 3 Tage nach dem Eingriff möglich. Der Eingriff erfordert keine Rasur des Kopfhaares, lediglich am Wundrand wird ein dünner Streifen enthaart.

Vorbereitungen zum Eingriff:

Es wird empfohlen 3 Wochen vor dem Eingriff, bis zum abgeschlossenen Heilungsprozess nicht zu rauchen. Ebenfalls werden 3 Wochen vorher alle Medikamente eingestellt, die eine Auswirkung auf die Gerinnung des Blutes haben.

Benötigte Untersuchungen:

Blutungs- und Gerinnungszeit, Blutbild, EKG.

Gegenanzeigen:

Uneingestellter Bluthochdruck, nicht eingestellter Diabetes Mellitus, Gerinnungsstörungen, Gefäßkrankheiten, Infektionen im Operationsbereich.

Kosten :

Preise entnehmen Sie bitte der Preisliste