Ziel des Eingriffs:

Bei diesem Eingriff wird das überschüssige Fett abgesaugt, die überschüssige Haut von Mittel- und Unterbauch entfernt und ein Sixpack modelliert.

Wann ist der Eingriff empfohlen?:

Bei einer Anlagerung von Fett und überschüssiger Haut, wie z.B. durch Schwangerschaften, Verlust der Bauchdeckenelastizität - entweder durch das Altern oder nach massivem Gewichtsverlust - die sich weder durch trainieren, noch durch Diät korrigieren lässt, ist der Eingriff empfohlen.

Operations-technik :

Betäubung-Der Eingriff wird unter Vollnarkose oder Epiduralanästhesie durchgeführt und dauert ungefähr drei Stunden.
Operationsverlauf : Es wird ein Schnitt vom rechten bis zum linken Hüftknochen gesetzt. Häufig muss hierbei der Bauchnabel versetzt werden, weswegen ein Schnitt rund um den Bauchnabel nötig ist. Die Bauchfalten werden bis zum Rippenbogen gelöst, hierbei muss unbedingt auf die perforierenden Gefäße aufgepasst werden, da diese, wenn sie beschädigt werden, im späteren Verlauf zu massiven Blutungen führen können. Häufig stellt man zu diesem Zeitpunkt des Eingriffes, eine Schwächung der Bauchmuskeln fest, manchmal sieht man sogar, dass die geraden Bauchmuskeln auseinander gehen, oder einen Riss, in der weißen Muskulatur; diese müssen besonders beobachtet werden. Das überschüssige Fett wird mit Hilfe eines elektrischen Messers heraus geschnitten, oder durch Fettabsaugung entfernt. Es kommt vor, dass das Entfernen von Fett und Hautfalten ausreicht, ohne dass der Nabel verschoben werden muss, manchmal jedoch ist es unbedingt nötig den Bauchnabel zu verschieben oder zu remodellieren. Die Wunde wird geschichtet genäht und es wird eine Saugdrainage für ein bis zwei Tage gelegt (Redona).

Nachbehandlung :

Die Wunde wird verbunden und es wird ein Bauchgurt angelegt, den man zwei Wochen lang tragen muss. Da die Haut nach dem Eingriff ein wenig spannt und Schwellungen nach dem dritten Tag erst anfangen zurückzugehen, fängt die Silhouette erst dann an sich zuglätten. Nach der Operation kann es zu Schmerzen und Spannungsgefühlen im operierten Bereich kommen, die sich aber nach einigen Wochen einstellen.

Mögliche Komplikationen :

Die Abdominoplastik ist ein großer Eingriff und dadurch ist natürlich auch das Risiko von Komplikationen erhöht. Dieser Eingriff sollte nicht als Methode zum schnellen Abnehmen gesehen werden. Komplikationen treten verhältnismäßig selten auf, die schlimmste von ihnen sind Fettembolien, aber auch Infektionen oder Blutungen können auftreten, die den kosmetischen Effekt mindern. Eine unschöne oder bleibende Narbe kann auch auftreten.

Aufenthaltszeit im Krankenhaus :

normalerweise zwei Tage

Erholungszeit :

Eine vollkommene Erholung wird nach ungefähr drei Monaten erreicht, bis dahin ist leider mit Einschränkungen zu rechnen.

Vorbereitungen zum Eingriff

Da es bei diesem Eingriff zu einem Öffnen der Bauchdecke kommen kann, ist ein gereinigter bzw. geleerter Magen-Darmtrakt erforderlich. Dies kann durch ein medikamentöses Programm zu Hause geschehen, oder durch einen Einlauf am Tag vor der OP. Häufig wird auch ein prophylaktisches Antithromboseprogramm gestartet wie z.B. Heparin oder Thrombosestrümpfe. Eine generelle Untersuchung mit EKG und Ultraschall des Bauches ist vor dem Eingriff vorgesehen. Direkt nach dem Eingriff sollte man lange Reisen und Flüge für ca. eine Woche vermeiden.

Benötigte Untersuchungen :

Gerinnungszeit und Blutungszeit, Blutgruppe, Blutbild, Urintest, EKG und Ultraschall.

Gegenanzeigen :

Unkontrollierter Bluthochdruck, Diabetes Mellitus, Schilddrüsenüberfunktion, Gefäßstörungen, Gerinnungsstörungen, Emotionale Labilität, Krampfadern, Blutungsstörungen und die Einnahme von Aspirin.

Kosten :

Preise entnehmen Sie bitte der Preisliste