Ziel des Eingriffs:

Das Anpassen der Brust zum Körperbau der Patientin. Große Brüste können nicht nur zu Komplexen führen, sondern erschweren auch ein aktives Alltagsleben. Sie können der Anfang von Rückenschmerzen sein, die Wirbelsäule deformieren oder Hautprobleme bereiten. Der Eingriff hat nicht nur einen gesundheitlichen Aspekt, sondern auch einen ästhetischen Aspekt, wir können die Brustform verbessern oder die Brustwarzen korrigieren (Hohl- und Schlupfwarzen).

Operations-technik :

Betäubung-Der Eingriff findet unter Vollnarkose statt.
Beim Eingriff wird das Drüsengewebe reduziert und die dann überschüssige Haut entfernt; ferner werden die Brustwarzen neu positioniert. Die spätere Narbe liegt entweder am Vorhof der Brustwarze oder in der Hautfalte unter der Brust. Es ist auch möglich den Vorhof der Brustwarze zu verkleinern. Der Durchmesser der Brustwarzen bzw. der des Vorhofes kann auch verkleinert werden. Manchmal wird der Eingriff mit einer Fettabsaugung kombiniert.

Nachbehandlung :

Der Verband wird nach zehn Tagen gewechselt und die Fäden können dann gezogen werden. Es sollte ein spezieller BH getragen werden, so wie elastische Bandagen (siehe Brustvergrößerung). Der gewünschte kosmetische Effekt tritt nach 4-6 Wochen auf, das komplette Abheilen dauert drei Monate.

Mögliche Komplikationen :

Ein unzufriedenstellendes Ergerbniss und Komplikationen treten äußerst selten auf. Blutergüsse, Infektionen, starke Narbenbildung haben keinen Einfluss auf das endgültige Ergebnis und können mit normalen Mitteln behandelt werden. Manchmal kann es zu einem unangenehmen Druckgefühl und Schmerzen in der Brust und den Brustwarzen kommen.

Aufenthaltszeit im Krankenhaus :

Zwei Tage

Erholungszeit :

Man sollte wenig heben und keinen schweren Sport oder andere Bewegungen über einen Zeitraum von 4-6 Wochen ausüben. Dem gewohnten Tagesablauf können Sie nach zwei Wochen nachgehen.

Vorbereitungen zum Eingriff:

Den Eingriff nimmt man am besten in der zweiten Hälfte des Zyklus, sechs Monate nach dem Stillen, oder nach der Geburt des letzten geplanten Kindes vor. Zwei Wochen vor dem Eingriff sollte man mit dem Rauchen aufhören, sowie gerinnungs- und blutverdünnende Medikamente absetzen (Aspirin). Eine gute Gesundheit und normale Untersuchungsergebnisse sind Grundvoraussetzungen für diesen Eingriff. Emotionale Labilität und auch falsche bzw. nicht erfüllbare Vorstellungen des Ergebnisses, sind Gegenanzeigen, bei denen der Eingriff nicht durchgeführt werden sollte.

Benötigte Untersuchungen :

•EKG •Blutbild und Blutgruppe •Blutungs- und Gerinnungszeit | Wir empfehlen unseren Patienten des Weiteren ein Ultraschall der Brust und eine Mammografie vor dem Eingriff. Die von uns verwendete Operationsmethode ermöglicht es, dass später solche Untersuchungen immer noch durchgeführt werden können. (Bei einem Ultraschall der Brust bzw. einer Mammografie sollten Implantate erwähnt werden)

Gegenanzeigen :

Herzrhythmusstörungen, unkontrollierter Bluthochdruck, unkontrollierter Diabetes, Infektionen der Brust und Umgebung sind eindeutige Gegenanzeigen.

Kosten :

Die Preise entnehmen Sie bitte der Preisliste