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Ziel des Eingriffs:

Die Brust zu vergrößern, anzuheben (liften) oder sie neu zu formen

Wann ist der Eingriff empfohlen?:

Unterentwickelte Brüste, zu kleine Brüste, Korrektur der Form und Größe nach einer Schwangerschaft und dem Stillen, Größenunterschiede zwischen den Brüsten, Rekonstruktion von Brüsten nach Operationen und Entfernungen.

Operations-technik :

Betäubung-Der Eingriff findet unter Vollnarkose statt. Zur Brustvergrößerung benutzen wir Prothesen (Implantate), die wir entweder unter dem Drüsengewebe platzieren, oder in den meisten Fällen unter dem großem Brustmuskel. Wir benutzen Standard Implantate, sowie anatomische Implantate (d.h. sie ahmen die natürliche Brustform nach) der Firma Eurosilicone (oder auch auf Wunsch die anderer Firmen). Die Größe und Form werden vor dem Eingriff festgelegt; sie sind abhängig von den anatomischen Gegebenheiten, wie die Form der Brust vor der OP, die Größe und Form des Brustkorbs und natürlichen den Wünschen der Patientin. .
Verlauf des Eingriffs - Den Schnitt setzen wir am Rand des Vorhofs, das garantiert einen guten kosmetischen Effekt. Wenn die Prothese unter dem Muskel gesetzt wird, stört sie später nicht die normale Funktion des Drüsengewebes, während der Schwangerschaft oder dem Stillen. Während des Eingriffes üben wir nur Schnitte aus, die die anatomisch wichtigen Strukturen meiden. Unter die Implantate setzen wir Drainagen, die am nächsten Tag entfernt werden.

Nach dem Eingriff ist es ratsam einen speziellen BH zu tragen oder einen stark elastischen Sport-BH, wie z.B. der der Firma Triumph. Unabhängig vom BH sollte man unbedingt die ersten zehn Tage eine elastische Bandage tragen, so dass die Implantate in der endgültigen Position verbleiben. Der Verband wird ungefähr zehn Tage getragen, danach ziehen wir dann auch die Fäden. In einigen Fällen legen wir auch einen Tapeverband an.

Nachbehandlung :

BH + elastische Bandage. Es muss über einen Zeitraum von einem Monat auf dem Rücken, oder der Seite, geschlafen werden. Wenn die Implantate unter dem großem Brustmuskel gesetzt werden, muss man mit größeren Schmerzen rechnen, die daher kommen das der Muskel sich leicht ablöst; die Einnahme von Schmerzmitteln ist fast unvermeidlich. Zur eigenen Sicherheit bleibt die Patientin für zwei Tage zur Beobachtung im Krankenhaus (um Komplikationen vorzubeugen, und bei Schmerzen zu helfen).

Mögliche Komplikationen :

Der Eingriff dauert ungefähr eine bis anderthalb Stunden und ist mit einem gewissen, aber nicht großem Risiko verbunden. Wie auch bei anderen chirurgischen Eingriffen, kann es zu Blutungen sowie zu Infektionen der Implantate bzw. der Wunde kommen, auch Blutergüsse können entstehen. Komplikationen treten selten auf und sind verhältnismässig harmlos. Entzündungen können mit Antibiotika behandelt werden, es können aber auch die Prothesen entfernt werden und nach der Genesung erneut eingesetzt werden. Weil die Prothesen für den Körper einen Fremdkörper darstellen, kann es dazu kommen, dass diese mit Bindegewebe eingekapselt werden; in diesem Fall muss die Kapsel bzw. das Gewebe chirurgisch entfernt werden.

Aufenthaltszeit im Krankenhaus :

Zwei Tage

Erholungszeit :

Die Patientin darf die Arme bzw. Schultern über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen nicht anheben, sowie keinen Sport (Schwimmen, Aerobic, Gewichtheben) über einen Zeitraum von drei Monaten betreiben. Außerdem sollte stark körperliche Arbeit gemieden werden. Das endgültige Ergebnis kann man erst nach ein paar Wochen sehen. Dem normalen Alltag kann man schon nach sieben bis zehn Tagen nachgehen.

Vorbereitungen zum Eingriff:

Den Eingriff nimmt man am besten in der zweiten Hälfte des Zyklus, sechs Monate nach dem Stillen, oder nach der Geburt des letzten geplanten Kindes vor. Zwei Wochen vor dem Eingriff sollte man mit dem Rauchen aufhören, sowie gerinnungs- und blutverdünnende Medikamente absetzen (Aspirin). Eine gute Gesundheit und normale Untersuchungsergebnisse sind Grundvoraussetzungen für diesen Eingriff. Emotionale Labilität und auch falsche bzw. nicht erfüllbare Vorstellungen des Ergebnisses, sind Gegenanzeigen, bei denen der Eingriff nicht durchgeführt werden sollte.

Benötigte Untersuchungen :

•EKG •Blutbild und Blutgruppe •Blutungs- und Gerinnungszeit .Wir empfehlen unseren Patienten des Weiteren ein Ultraschall der Brust und eine Mammografie vor dem Eingriff. Die von uns verwendete Operationsmethode ermöglicht es, dass später solche Untersuchungen immer noch durchgeführt werden können. (Bei einem Ultraschall der Brust bzw. einer Mammografie sollten Implantate erwähnt werden)

Gegenanzeigen :

Herzrhythmusstörungen, unkontrollierter Bluthochdruck, unkontrollierter Diabetes, Infektionen der Brust und Umgebung, sind eindeutige Gegenanzeigen.

Kosten :

Die Preise entnehmen Sie bitte der Preisliste.