Ziel des Eingriffs:

Das Entfernen von Fettgewebe an kosmetisch störenden Stellen wie z.B. Bauch, Hüfte, Knie, Kinn und Wade. Sowie das harmonisieren von Körperkonturen oder von speziellen Körperstellen.

Wann ist der Eingriff empfohlen?:

Ein Überschuss an Fettgewebe, an den oben genannten Stellen, der der sonst harmonischen Figur, einen deutlichen kosmetischen Defekt gibt.

Operations-technik :

Betäubung-Lokale Betäubung, Epiduralanästhesie oder Vollnarkose
Ablauf- Der Eingriff dient dazu Fettgewebe, an der gewünschten Stelle, mit der Hilfe einer Saugpumpe und Sonden zu entfernen. Die Wahl des Equipments hat keinen Einfluss auf den Verlauf der Operation. Der Eingriff wird mit der Tumescence Methode durchgeführt, bei der Flüssigkeit mit Betäubungsmittel in den Opertationsbereich gespritzt wird; dadurch wird sichergestellt, dass dieser Bereich ausreichend betäubt ist, zudem werden Blutungen gemindert, sowie das Risiko von später auftretenden Schwellungen und Blutergüssen. Für einen besonders erfolgreichen Eingriff sollte der Patient eine elastische straffe Haut haben und das zu entfernende Fettgewebe sollte an den oben genannten Stellen sein. Stark übergewichtige, oder Patienten mit schlaffer Haut, oder vielen Schwangerschaftsstreifen sollten um ein optimales Ergebnis zu erzielen sich unter Umständen einem zweiten korrektiven Eingriff unterziehen. Durch einen kleinen Einschnitt, von zwei bis drei Millimetern, führen wir eine Saugsonde in das Gewebe unter der Haut ein; von dort wird das Fettgewebe in einen Auffangbehälter abgesaugt, so dass wir jeder Zeit die Menge des abgesaugten Fettes genau kontrollieren können. Beim ersten Eingriff saugen wir nur ca. 50ml Fettgewebe pro Kilo Körpergewicht ab, dies gewährleistet einen sicheren Eingriff für den Patienten. Nach dem Eingriff verbinden wir die Einschnittstelle und legen einen Bauchgurt an, der ununterbroch vier Wochen lang getragen wird.

Nachbehandlung :

Über die operierte Stelle ziehen wir einen Bauchgurt bzw. einen Druckverband, der nicht nur möglichen Komplikationen vorbeugen soll (Bluterguss, Blutung), sondern auch die später Form bestimmen soll. Der Bauchgurt wird nur zum Duschen abgenommen und sonst ununterbrochen für vier Wochen getragen. Leichte Schmerzen können bei Bedarf mit Schmerzmittel behandelt werden, diese sollten keine Salicysäure enthalten (Aspirin). Über einen Zeitraum von drei Monaten sollten schwere Anstrengungen, sowie exzessiver Sport vermieden werden.

Mögliche Komplikationen :

Blutergüsse, Infektionen, schlechte Wundheilung. Der Eingriff hat keine größeren Komplikationen, als andere chirurgische Eingriffe von gleichem Aufwand. Auch das Risiko von Fettemboli ist nicht höher als bei Knochenbrüchen, gynäkologischen oder anderen chirurgischen Eingriffen. Von entscheidender Bedeutung für den Erfolg sind die körperlichen, oben genannten, Voraussetzungen zum Eingriff und das einhalten aller postoperativer sowie operativer Vorsichtsmaßnahmen. Werden diese nicht beachtet, wie z.B. wird mehr Fett als empfohlen abgesaugt oder leidet man unter einer Krankheit (Diabetes) so erhöht sich das Risiko. Der Eingriff kann zu Schmerzen und Blutergüssen an der operierten Stelle führen, die aber nach ca. zwei Wochen verschwinden, es können auch Asymetrieen und Verhärtungen auftreten, die aber mit der Zeit gehen.

Aufenthaltszeit im Krankenhaus :

Zwei Tage sind üblich

Erholungszeit :

Die ersten richtigen Ergebnisse, des Eingriffs, kann man nach ungefähr drei Wochen sehen, dann sind die Schwellungen abgeklungen und die blauen Flecken zurückgegangen. Man sollte den Eingriff nicht als Methode zum Abnehmen sehen, es geht vielmehr darum, der Stelle die gewünschte eine Form zu verleihen. Den Bauchgurt nehmen wir erst nach vier Wochen ab. Eine Nachuntersuchung sollte nach einer Woche und dann noch einmal nach drei Monaten erfolgen. Natürlich ist die Rehabilitationszeit von der Größe des Eingriffs und der behandelten Gegend abhängig, beim Doppelkinn wie auch beim Knie ist sie sehr kurz (ein paar Tage).

Vorbereitungen zum Eingriff

Drei Wochen vor dem Eingriff sollten keine gerinnungshemmenden Medikamente genommen werden, sowie Arzneien die Salizylsäure enthalten (Aspirin). Bei größeren Eingriffen sollte man vor der OP auf den Konsum von Nikotin verzichten. Der Patient sollte gesund sein und die Ergebnisse, der erforderlichen Voruntersuchungen, sollten in der Norm liegen.

Benötigte Untersuchungen :

Blutungs- und Gerinnungszeit, Blutbild, Blutgruppe und EKG

Gegenanzeigen :

Bluthochdruck, niedriger Blutdruck, Gerinnungsstörungen, Gefäßerkrankungen, unkontrollierter Diabetes, Infektionen an der zu operierenden Stelle, Infektionen der Atemwege.

Kosten :

Die Preise entnehmen Sie bitte der Preisliste.